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KreuzWegStationen I *digitale Produktion*

Freitag, 19. März 2021
Melanchthonkirche Bochum

Der Kulturraum Melanchthonkirche präsentiert digital eine Reihe von drei konzertanten KreuzWegStationen mit Ludwig Kaiser. Sie rücken Orgelmusik in einen thematischen Zusammenhang, der bestimmt wird von einer Komposition Franz Liszts.

Die Via crucis ist eines seiner radikalsten und modernsten Werke. Gerade die Bearbeitung für Orgel solo zeigt die kompromisslose Strenge und Expressivität des Werks, das weit ins 20. Jahrhundert voraus weist.

Auch Liszts Lebensgefährtin Carolyne von Sayn-Wittgenstein war zutiefst erstaunt: „Nie hat er noch so komponiert; man möchte glauben, daß er die höchste Spitze der Erde verlassen hat, um im ätherischen Blau zu schwimmen.“

Programm:
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Fantasie g-moll, BWV 542a

Thomas Bernhard (1931 – 1989)
Ich weiß keine Straße mehr die hinausführt

Franz Liszt (1811 – 1886)
Kreuzandachten:
I. Einleitung
II. Jesus begegnet seiner heiligen Mutter
III. Simon von Kyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
IV. Jesus wird entkleidet
V. Jesus wird vom Kreuz genommen

Paul Celan (1920 – 1970)
Tenebrae

Olivier Messiaen (1908 – 1992)
Jésus accepte la Souffrance
aus: La Nativité du Seigneur, 1935

Bilder von James Turrell (*1943):
Dasube (Dual Shallow Space Construction), 2011
Roden Crater
Wedgework, 2016
The Inner Way, 1999
Roden Crater

Orgel: Ludwig Kaiser
Rezitation und Beratung: Gabriele Krettek
Ton, Bild und Schnitt: Hans-Joachim Herholz