{"id":113,"date":"2018-10-16T14:52:10","date_gmt":"2018-10-16T12:52:10","guid":{"rendered":"http:\/\/173.249.36.217:83\/?page_id=113"},"modified":"2022-02-10T19:42:05","modified_gmt":"2022-02-10T18:42:05","slug":"pressestimmen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwigkaiser.de\/index.php\/pressestimmen\/","title":{"rendered":"Pressestimmen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-356 alignleft\" src=\"http:\/\/ludwigkaiser.info\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Resonanz-WAZ-27.-Juli-2014-1-471x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/ludwigkaiser.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Resonanz-WAZ-27.-Juli-2014-1-471x1024.jpg 471w, https:\/\/ludwigkaiser.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Resonanz-WAZ-27.-Juli-2014-1.jpg 618w\" sizes=\"auto, (max-width: 124px) 100vw, 124px\" \/>\u201eMit einem beeindruckenden Konzert voll ungewohnter H\u00f6rerlebnisse ist unl\u00e4ngst das <strong>Festival der Neuen Musik<\/strong> zu Ende gegangen. \u201eDie Ekstase des Augenblicks&#8220; hie\u00df das Programm, mit dem Organist Ludwig Kaiser seine Zuh\u00f6rer aus dem Audimax der Ruhr-Universit\u00e4t in die klanglichen Welten moderner Orgelkompositionen entf\u00fchrte, die in der pl\u00f6tzlichen harmonischen vollakkordigen Klarheit des Lebenslichts (Oliver Messiaens \u201elumiere de la vie&#8220;) ihren schmerzhaft-sch\u00f6nen H\u00f6hepunkt fanden \u2026 St\u00fccken, die nicht nur hohe virtuose Anforderungen aufweisen, sondern auch ein hohes Ma\u00df an Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Komponisten voraussetzen. Mit seinem Konzert hat Ludwig Kaiser wieder einmal gezeigt, dass er sich in diesen Dimensionen mit scheinbarer Leichtigkeit zu bewegen wei\u00df \u2026\u201c WAZ Bochum<\/p>\n<p>\u201e\u2026 sein Umgang mit dem Raum und seinem Nachhall ist fabelhaft. Hier h\u00f6rt sich ein Musiker selbst beim Spielen zu, h\u00f6rt in den Raum hinein, reagiert aktuell auf ihn \u2026\u201c Westf\u00e4lische Nachrichten<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfer Applaus f\u00fcr Organist Ludwig Kaiser, WAZ<\/strong><br \/>\nNicht nur in Bochum ist Ludwig Kaiser bekannt f\u00fcr seine Interpretation von epochen\u00fcbergreifender Orgelliteratur. Auf dem Orgelfestival.Ruhr begann der Konzertorganist den Abend in der Melanchthonkirche mit Erik Satie und schloss mit Joh Cage ab &#8230; Kaisers selbst f\u00fcr die Orgel bearbeitete &#8218;Mani\u00e8re de commencement&#8216; von Satie zwang die H\u00f6rer &#8218;anders zu h\u00f6ren&#8216; als beispielsweise das sp\u00e4ter dargebotene Werk von Reger. In dessen op. 127 zeigte Kaiser eine gro\u00dfe Virtuosit\u00e4t &#8230; Zur\u00fcck zu den Urspr\u00fcngen einer lange geltenden Norm der Mehrstimmigkeit ging Kaiser mit einem Werk von Girolamo Frescobaldi, der &#8218;Bergamasca&#8216; von 1635. Am Ende stand gro\u00dfer Applaus des Publikums f\u00fcr Ludwig Kaiser &#8230;&#8220;<\/p>\n<p><strong>Auch an der Orgel der Kaiser<br \/>\n<\/strong><strong>Orgelfestival.Ruhr: Ludwig Kaiser spielte am Sonntag in der Melanchthonkirche,\u00a0<\/strong>Ruhrnachrichten<br \/>\nLudwig Kaisers Orgelkonzert am Sonntag in der Melanchthonkirche anl\u00e4sslich des Orgelfestivals Uhr hatte alles, was ein Orgelkonzert eben braucht: Abwechslung, Originalit\u00e4t und Kurzweile. So zeigte der Kantor erneut, dass er \u201eauch an der Orgel der Kaiser\u201c ist, wie es eine Besucherin ausdr\u00fcckte.<br \/>\nBereits das Programm des Abends war mit Namen wie Satie und Messiaen eher ungew\u00f6hnlich. Von ersterem war die \u201eArmenmesse\u201c zu h\u00f6ren. Die sieben S\u00e4tze waren teils recht kurz &#8230; und hatten in sich eine gro\u00dfe Abwechslung \u00a0&#8230; Ganz anders war da Franz Liszts Fantasie und Fuge \u00fcber \u201eAd nos, ad salutarem undam\u201c, das er inspiriert von Giacomo Meyerbeers \u201eLe Proph\u00e8te\u201c schrieb. Wie das Werk des Vorbilds Meyerbeer, der als Vertreter der Grand Opera gilt, ist auch Liszts Werk von Gegens\u00e4tzen gepr\u00e4gt &#8230; \u00fcberragend &#8230; und animierte das Publikum zu einem Zwischenapplaus.<\/p>\n<p>Bielefeld-Bethel. &#8222;&#8230; Im herausfordernd h\u00f6rabenteuerlichen Projekt einer <strong>Gesamtpr\u00e4sentation des Orgelwerks von Olivier Messiaen<\/strong> in der Zionskirche war dies die gr\u00f6\u00dfte, l\u00e4ngste und tiefste Herausforderung: Das \u201eLivre du Saint Sacrement\u201c &#8230; Die Rahmenbedingungen waren bestens: ein als Messaien-Interpret erwiesen gro\u00dfartiger-Orgelmusiker und &#8230; eine Einf\u00fchrung in Klangbeispielen am Vorabend des Konzerts &#8230; Mysterium, Meditation und Moderne \u2013 in diesem Dreiklang erwies sich der Bochumer Melanchthon-Kantor einmal mehr als Kommunikator von Rang, der seine technische und gestalterische \u00dcberlegenheit in bewundernswerter Weise auf die Schuke-Orgel \u00fcbertrug und so den Messiaenschen Orgelkosmos erfahrbar machte &#8230; es waren zwei erf\u00fcllte Orgelmusikstunden f\u00fcr die sich einlassende und bei zunehmender Dunkelheit im Kirchschiff sich hineinversenkende H\u00f6rgemeinde. Man ging tief beeindruckt &#8230;&#8220;.<\/p>\n<p>In der Betheler Zionskirche entsteht mit dem Bochumer Melanchthon-Kantor Ludwig Kaiser in lockerer Folge eine Messiaen-Gesamtschau. Gerade erst hat er f\u00fcnf der &#8222;Nativite&#8220;-S\u00e4tze anregend in Bachs Weibnachtsoratorium eingeschaltet, jetzt standen ausgew\u00e4hlte Einzels\u00e4tze mit Epiphanias-Thematik aus dem rund 50-j\u00e4hrigen Orgelschaffen auf dem Programm.<br \/>\nBeizettel mit musiktheologischen Erl\u00e4uterungen ums jeweilige Bibelwort geh\u00f6ren als H\u00f6rhilfe allenthalben zum guten Ton. Noch besser, wenn einem auch das kompositorische Material so anschaulich klangbeispielhaft nahe gebracht wird, wie in den jeweils halbst\u00fcndigen Einf\u00fchrungen Ludwig Kaisers. &#8230; Werturteile sch\u00e4rfen sich im Vergleich. Alles richtig, ist dem Spiel des jungen Detmolder Organisten Simon Reichert zu bescheinigen &#8230; Der Orgelmusiker Reichert lenkt den Orgelmystiker Messiaen in eher strenge und g\u00e4ngige Klangbahnen.<br \/>\nLudwig Kaiser dagegen lebt Klangmagie aus &#8230; Gleich die &#8222;Drei Weisen&#8220;-Prozession zeigt mit ihrem irisierenden Gleichschritt den Unterschied. Und wo sich die Altst\u00e4dter Orgelmusik in den gleichsam &#8222;Kirchenfenster-Musiken&#8220; eher wolkenbedeckt gab, herrscht hier Kaiserwetter, das etwa die vierte der &#8222;Meditationen \u00fcber das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit&#8220; aus dem Jahr 1969 in ein Kaleidoskop von lichtdurchfluteter gl\u00fchender Farbenpracht verwandelte &#8230;<br \/>\nLudwig Kaisers Messiaen-Interpretationen auf der Schuke-Orgel in der Zionskirche bieten maximale Geschmeidigkeit und Pointierung, Versenkung und Impulsivit\u00e4t. Er schl\u00e4gt Funken aus den Modi und Metren, scheut auch vor der Banalit\u00e4t, die bei aller hochkomplizierten und -komplexen Ausgepichtheit manchmal mitschwingt, nicht zur\u00fcck.<br \/>\nKurzum: Er machte am Dreik\u00f6nigstag das Mysterium der &#8222;Erscheinung&#8220; auf mitrei\u00dfende Weise sinnlich.<\/p>\n<p>Im Rahmen eines Auff\u00fchrungszyklus, der Olivier Messiaens wichtigste Werke zu den gro\u00dfen Kirchenfesten beinhaltet, stellte Ludwig Kaiser an diesem Tag die Komposition &#8222;Les Corps Glorieux&#8220; vor, die das Geheimnis der Auferstehung als eben das umschreibt: ein Mysterium, dem mit der Ratio nicht beizukommen ist. Dem siebenteiligen Werk n\u00e4herte sich der Bochumer Musiker mit \u00fcberaus viel Respekt. Der schlichten, geradezu zwingenden Monodie, mit der Messiaen zu Beginn &#8222;die Geistigkeit der verkl\u00e4rten Leiber&#8220; beschreibt, verlieh er durch sein virtuoses Spiel in geb\u00fchrendem Ma\u00dfe Menschlichkeit, um dann &#8222;die Wasser der Gnade&#8220; umso verkl\u00e4rter flie\u00dfen zu lassen. Den Kontrast zwischen kompositorischer Strenge und der geradezu sanft anmutenden Intention meisterte er mit einer klaren Schwerpunktverlagerung zu Gunsten des Inhalts &#8230; Es war eben dieser Wechsel aus hingebungsvoller Interpretation christlicher Mystik und der durch kompositorischen Strenge als Synonym f\u00fcr die Festigkeit und Unbeirrbarkeit der reinen Lehre erzwungenen Distanz, die die Qualit\u00e4t der Kaiserschen Darbietung ausmachte. Mitrei\u00dfend intonierte er den &#8222;Kampf zwischen Leben und Tod&#8220;, wobei er die meditative, zuweilen heitere Interpretation des Lebens so gestaltete, dass der H\u00f6rer fast so etwas wie Genuss erfuhr, in sein eigenes Leben hineintauchen und so sich selbst reflektieren konnte. Kein Zweifel: Kaiser ist ein Organist, der &#8222;seinen&#8220; Messiaen lebt. Der Fragen stellt, Strukturen und Inhalte miteinander vers\u00f6hnt, der der Wahrheit huldigt ohne das Geheimnis entschl\u00fcsseln zu wollen. Dazu passte die sehr bildhafte Interpretation der &#8222;Kraft und Gewandtheit der verkl\u00e4rten Leiber&#8220; ebenso wie der sakrale Charakter, mit dem &#8222;Freude und Glanz der verkl\u00e4rten Leiber&#8220; beschrieben werden. &#8222;Das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit&#8220; gab Kaiser zum Abschluss noch einmal Gelegenheit, einem mit wissenschaftlicher Genauigkeit durchstrukturierten St\u00fcck die mystische Kraft der Osterbotschaft einzuhauchen. Keine Osterpredigt von der Kanzel konnte die Essenz dieser Lehre klarer vermitteln als Kaisers eindrucksvolles Spiel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMit einem beeindruckenden Konzert voll ungewohnter H\u00f6rerlebnisse ist unl\u00e4ngst das Festival der Neuen Musik zu Ende gegangen. \u201eDie Ekstase des Augenblicks&#8220; hie\u00df das Programm, mit dem Organist Ludwig Kaiser seine Zuh\u00f6rer aus dem Audimax der Ruhr-Universit\u00e4t in die klanglichen Welten moderner Orgelkompositionen entf\u00fchrte, die in der pl\u00f6tzlichen harmonischen vollakkordigen Klarheit des Lebenslichts (Oliver Messiaens \u201elumiere &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/ludwigkaiser.de\/index.php\/pressestimmen\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":170,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-113","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","nodate","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ludwigkaiser.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ludwigkaiser.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ludwigkaiser.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludwigkaiser.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludwigkaiser.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=113"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/ludwigkaiser.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/113\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":258,"href":"https:\/\/ludwigkaiser.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/113\/revisions\/258"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludwigkaiser.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/170"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ludwigkaiser.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}