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Johannes Brahms ‚Ein deutsches Requiem‘

Sonntag, 10. November 2019, 18:00 Uhr
Melanchthonkirche Bochum

Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem, op. 45

Londoner Fassung, 1869

Sopran: Dorothea Brandt
Bariton: Jens Hamann
Klavier: Tobias Bredohl und Hubert Weber

Kantorei an der Melanchthonkirche
Leitung: Ludwig Kaiser

Eintritte:
Mittelschiff und Orgelempore 20 / 12 EUR,
Seitenschiffe und -emporen 16 / 8 EUR
Reservierungen unter 0234 / 93 53 88 04, www.kulturraum-melanchthonkirche.de

Das Deutsche Requiem von Johannes Brahms steht bis heute in einer ungebrochenen Aufführungstradition und gilt als eines der bedeutendsten geistlichen Werke überhaupt. Zugleich war es ein Schlüsselwerk für Brahms selbst: Mit der Uraufführung gelang dem gerade 35-Jährigen der Durchbruch als Komponist.

Brahms orientierte sich bei der Auswahl seiner Texte für das Requiem nicht am traditionellen Kanon der Totenmesse, sondern stellte selbst Texte des Alten und Neuen Testaments zusammen.

Am ehesten lässt sich das Deutsche Requiem daher als ein lyrisch-betrachtendes Oratorium auffassen. Zwar fehlen dem Werk sowohl ein Handlungsrahmen als auch die für das Oratorium charakteristischen Satztypen Rezitativ und Arie.  Gleichwohl hat das Deutsche Requiem ein ‚Programm‘: Es geht um Menschen, die ‚da Leid tragenʻ, um den Umgang mit diesem Leid und um Trost für diejenigen, deren Leben im Schatten des Todes steht.